Rödl-Studie 2026: Der Mittelstand wird zum Kernmarkt für Beteiligungskapital

Rödl & Partner hat seine Private-Equity-Studie 2026 veröffentlicht – basierend auf den Investmentkriterien von über 450 in Deutschland aktiven Beteiligungshäusern. Sie beschreibt ziemlich genau unseren Markt: den kleineren, profitablen Mittelstand.
Drei Befunde sind uns besonders aufgefallen.
Das Kapital entdeckt den kleineren Mittelstand. 36 % der Investoren fokussieren Unternehmen mit weniger als 5 Mio. Euro EBITDA, weitere 23 % das Segment zwischen 5 und 10 Mio. Das ist genau die Größenordnung, in der in den kommenden Jahren die meisten Unternehmensnachfolgen anstehen.
Die Beteiligungsmodelle werden flexibler. Nur noch 54 % der Investoren setzen ausschließlich auf Mehrheitsbeteiligungen – nach 77 % im Vorjahr. Mehrheits- und Minderheitsmodelle stehen zunehmend nebeneinander. Für Unternehmer:innen bedeutet das: Die Zukunft ihres Unternehmens ist kein starres „ganz verkaufen oder gar nicht" mehr, sondern eine Frage passender Modelle.
Gefragt ist das Solide, nicht das Spektakuläre. Bei den Branchenpräferenzen führen Services (68 %) und Industrials (59 %) – jener bodenständige, widerstandsfähige Mittelstand, der selten Schlagzeilen macht, aber wirtschaftliche Substanz trägt.
Uns bestätigt das den Weg, den wir gewählt haben. Als langfristiger Eigentümer denken wir in Jahrzehnten statt in Quartalen: Die Unternehmen, die wir übernehmen, bleiben im Cornus-Portfolio und wachsen mit uns weiter. Das lokale Management bleibt Dreh- und Angelpunkt, und wir strukturieren ohne das Risiko einer Überschuldung. Mit Ventaflex und XARIS haben wir in diesem Jahr die ersten beiden Bausteine gesetzt.
Wenn Sie über die langfristige Zukunft Ihres Unternehmens nachdenken, freuen wir uns, von Ihnen zu hören.
